Steven Erikson: Die KnochenjägerBand 11 der Fantasy-Reihe "Das Spiel der Götter"
"Die Knochenjäger" ist der 11. Band der Fantasy-Reihe "Das Spiel der Götter" von Steven Erikson. Epische, spannende Fantasy mit einer komplexen Handlung.
Der Aufstand im Reich der Sieben Städte ist niedergeschlagen. Doch die Pest hat den Kontinent noch im Griff. Die Armee von Mandata Tavore kehrt daher nach Malaz zurück, dem Herz des malazanischen Imperiums. Mit an Bord der Schiffe geht auch eine kleine Gruppe von Seesoldaten. Nachdem sie sich unter den Trümmern Y’Ghatans durchgegraben haben, bekommen sie einen neuen Namen: die Knochenjäger. Auf sie wartet schon die nächste Aufgabe, denn „Das Spiel der Götter“ geht mit unverminderter Härte weiter. Und einige der Götter merken zu spät, was es heißt, sich mit Sterblichen anzulegen. Mächtige Magier und DrachenkartenDoch auch an anderen Schauplätzen geht der Krieg weiter. Die Tiste Edur, die Kinder des Schattens, setzen ihre Raubzüge fort. Dabei halten sie Ausschau nach mächtigen Kriegern, die in der Lage sind, den wahnsinnigen König der Tiste Edur zu besiegen. Zwei Kandidaten haben das Potenzial – Karsa Olong und Icarium, der mächtige Jhag. Icarium ist dabei ein Werkzeug der geheimnisvollen Namenlosen, mächtige Magier, die sich zum Schiedsrichter im Spiel der Götter aufgeschwungen haben. Diese Rolle beanspruchen jedoch nicht nur sie. Auch Ganoes Paran, der Herr der Drachenkarten und Bruder von Tavore, mischt sich ein, versucht, möglichst viele Menschen vor Leid zu bewahren. Die Fantasy-Reihe basiert auf einem Rollenspiel„Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson ist eine der letzten Endlosserien im Bereich der Fantasy. Wo die meisten Geschichten auf drei Bände beschränkt sind, hat sich der Kanadier bei seiner aus einem Rollenspiel entwickelten Welt mehr Raum und Zeit genommen. Die Handlung ist dadurch verhältnismäßig komplex geraten. Die Zahl der Personen, Völker und magischen Gewirre lässt den Leser so manches Mal im Anhang nachschlagen. Auch verhindert die lange Zeit, in der man auf den nächsten Band wartet, dass man gut in das Geschehen hineinfindet. So braucht die Handlung auch etwas, ehe sie in Schwung kommt, und der Spannungsbogen ist so angelegt, dass er auf einen Höhepunkt hinläuft, der es in sich hat. So einige Rätsel löst Erikson am Ende des Buches auf, so mancher Handlungsstrang von „Die Feuer der Rebellion“, dem Vorgängerband, findet sein Ende. Noch acht Fantasy-Romane folgenDoch kaum glaubt der Leser, die Intrigen durchschaut und den nächsten Spielzug vorausgeahnt zu haben, bringt Erikson eine neue Komponente oder neue Figuren ins Spiel. Das hält die Reihe spannend, macht es aber schwer zu glauben, sie könne eines Tages wirklich abgeschlossen werden. Wenn wie bisher auf einen Originalband zwei deutsche kommen, haben die Leser noch acht Romane vor sich. "Der Goldene Herrscher“ lautet der Titel von Band 12. Steven Erikson: Die Knochenjäger. Das Spiel der Götter. Band 11. Blanvalet. Taschenbuch, 752 Seiten. Euro 13 (Österreich (13,40).
Der Artikel Steven Erikson: Die Knochenjäger in Fantasy-Literatur unterliegt dem Urheberrecht. Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors. Autor des Artikels Steven Erikson: Die Knochenjäger ist Jörn Käsebier.
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